Das erste Mal seit Jahrzehnten erscheint die Hoffnung am Horizont, das
menschenverachtende Mullah-Regime nicht nur mit symbolischen Aktionen
anzuklagen, sondern tatsächlich zu stürzen.
Im Moment – und von außen – können wir nicht abschätzen, wie realistisch diese
Perspektive ist. Nur eine breite Koalition von freiheitsliebenden Menschen im Iran
kann das bewerkstelligen. Zu dieser Koalition gehören zuallererst die mutigen Frauen,
die seit 2022 mit der Parole “Frau Leben Freiheit” auf die Straße gehen. Zu dieser
Koalition gehören neben vielen anderen die konservativen Bazar-Händler. Zu dieser
Koalition gehört auch der Sohn des letzten Schah, Reza Palahvi.
Welche Rolle die verschiedenen politischen Kräfte dieses Aufstands spielen werden,
muss im Iran ausgehandelt werden.
Unsere Handlungsmöglichkeiten in Deutschland sind begrenzt. Aber wir können dort,
wo sich die Mullahs und ihre internationalen Marionetten – Hisbollah, Hamas und
andere – breitgemacht haben, zum Ausdruck bringen, dass sie uns nicht willkommen
sind.
Wir unterstützen die Forderung, dass die iranischen Revolutionsgarden auf die Liste
der Terrororganisationen gesetzt werden.
Ein Sturz des Mullah-Regimes, falls er denn kommt, wäre eine unmittelbare
entscheidende Schwächung der von Iran finanzierten Terrorgruppen (Hamas, Huthi,
Hisbollah u. a.) und in allergrößtem Interesse für die Verteidigung und Wahrung der
liberalen Demokratie.
Die Aufmerksamkeit, die die Ereignisse im Iran bislang in unseren Medien und in
unserer Öffentlichkeit gefunden haben, erscheint uns vor diesem Hintergrund völlig
ungenügend.
06.01.2026
vert-realos | Grünliberaler Impuls e.V.